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Spuren 94 | Tina Stroheker: Josef Mühlberger in Eislingen

Josef Mühlberger Ein deutscher Böhme in Ost-Württemberg, ein Intellektueller in der Kleinstadt, ein Homosexueller zu Geltungszeiten des berüchtigten § 175 in der Provinz: Josef Mühlberger, 1903 als Sohn eines deutschen Vaters und einer tschechischen Mutter in Trautenau (heute Trutnov) geboren, kam 1946 mit anderen Deutschen, die die Tschechoslowakei hatten verlassen müssen, am Rand der Schwäbischen Alb an. Er empfand es als »Vertreibung in ein Paradies«. Während der NS-Zeit hatte er die Publikationsmöglichkeit verloren und war wegen Unzucht inhaftiert worden. Hinter ihm lagen Kriegsdienst und amerikanische Gefangenschaft. In Distanz zu den unversöhnlichen Kreisen der Vertriebenenverbände, die von seiner Sehnsucht nach Ausgleich befremdet waren, fand er sich in seiner neuen Heimat nicht bereit, »dem Chauvinismus, welcher Einfärbung auch immer, nachzugeben« (Härtling). Stattdessen blieb es Mühlberger, dessen 1934 erschienene Erzählung ›Die Knaben und der Fluß‹ Hermann Hesse hoch gelobt hatte, u.a. als Verfasser einer ›Tschechischen Literaturgeschichte‹ (1970) ein Anliegen, Deutsche und Tschechen einander näherzubringen. In der württembergischen Fremde versuchte der Schriftsteller, Übersetzer, Literaturwissenschaftler und Journalist anzukommen, indem er sich deren Geschichte zu eigen machte. Befreundet mit Max Brod und geschätzt von Siegfried Unseld, stand Mühlberger mit seinem verhaltenen Pathos und seinem Hang zum Belehrenden den ästhetischen Experimenten seiner Zeitgenossen fern und blieb im westdeutschen Literaturbetrieb eine Randfigur. Nirgends daheim, wurde die Frage, was Heimat und was Fremde sei, zu Mühlbergers Lebensfrage.
In den SPUREN stellt die Schriftstellerin Tina Stroheker eine exemplarische Biografie des 20. Jahrhunderts vor, in der die Spannung zwischen Entwurzelung und Beheimatung zu Literatur wurde. Das Heft zeigt auch einen Brief Paul Celans, der Mühlberger im Kontext der Goll-Affäre zur Parteinahme verpflichten wollte.

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Spuren 81 | Georg Patzer: Rainer Maria Gerhardt in Karlsruhe

Rainer Maria Gerhardt Der Dichter, Übersetzer, Grafiker und Verleger Rainer Maria Gerhardt war erst 27 Jahre alt, als er sich 1954 in Karlsruhe das Leben nahm. Er war ein Avantgardist; vor allem aber war er ein Entdecker: In Freiburg begonnen, unterhielt er in Karlsruhe seine Zeitschrift ›fragmente‹ und einen gleichnamigen Verlag weiter. Hier veröffentlichte er – teilweise zum ersten Mal in Deutschland – Texte von Ezra Pound, Henry Miller, Robert Creeley, Antonin Artaud, Charles Olson und William Carlos Williams, die er mit seiner Frau Renate zusammen übersetzt hatte. Mit seinen Aktivitäten gab Gerhardt entscheidende Anstöße für einen Wiederanschluss der deutschen Literatur an die weltliterarische Moderne nach dem Krieg, die später insbesondere von Enzensberger und Höllerer weitergeführt wurden.
An der Karlsruher Kunstakademie experimentierte Gerhardt mit Klecksografien und Holzschnitten. Auch seine ersten Bücher gestaltete er selbst. Mit seinen eigenen Gedichten gab Gerhardt Impulse für die Entwicklung einer experimentellen Lyrik in Deutschland. Er widmete sein Leben der Literatur, scheiterte aber wiederholt am Misstrauen und der Kritik von Kollegen in Deutschland sowie an Geldmangel und der fehlenden Resonanz in der Öffentlichkeit.
Der Literaturwissenschaftler und Journalist Georg Patzer zeichnet Gerhardts fast vergessene Aktivitäten in Karlsruhe nach und illustriert die Nachkriegswelt des Dichters mit bislang unveröffentlichten Fotos und Dokumenten.

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Spuren 87 | Rainer Moritz: Hermann Lenz und Künzelsau

Hermann Lenz und Künzelsau Fast wäre Hermann Lenz in Künzelsau geboren worden. Im Sommer 1912 waren seine Eltern, der Zeichenlehrer Hermann Friedrich Lenz und seine schwangere Frau Elise ins Hohenlohische gezogen, doch vorsorglich hatte Vater Lenz für seine Frau einen Platz in der Württembergischen Hebammenschule in Stuttgart reserviert. In der Residenz kam Hermann Karl Lenz am 26. Februar 1913 zur Welt; wenige Tage später kehrte der Säugling mit seiner Mutter in die Künzels­auer Provinz zurück. Elf Jahre lebten die Lenzens dort in einem – erhalten gebliebenen – Haus in der Keltergasse; elf Jahre, in denen Lenz Erfahrungen machte, die sich in seinem Werk auf vielfältige Weise spiegeln. Immer wieder befasste sich Lenz, der 1978 den Büchnerpreis erhielt, mit seiner Künzelsauer Jugendzeit, vor allem in seinem autobiografischen Eugen-Rapp-Romanzyklus, dessen erster Teil ›Verlassene Zimmer‹ vornehmlich im Hohenlohischen spielt. Aber auch in anderen Büchern – im Roman ›Zwei Frauen‹ und im Fotoband ›Im Hohenloher Land‹ – werden Erinnerungen an Künzelsauer Gassen und Gärten wach, zeigt sich, welche Bedeutung manchen der Nachbarn und Lehrer zukam, die Hermann Lenz’ Jugend prägten. In allen Lebensjahrzehnten besuchte Lenz, meist zusammen mit seiner Frau Hanne, Künzelsau. Manchmal erschien ihm die Stadt dann, »als ob sich nichts verändert habe«, ein andermal, »als habe sich die Kindheit verflüchtigt«.
Der Literaturkritiker und Leiter des Hamburger Literaturhauses Rainer Moritz zeichnet in den SPUREN nach, warum der im Alter hochgeehrte Schriftsteller Lenz, der lange Zeit im Literaturbetrieb der Bundesrepublik wenig Beachtung fand, die Zeit in Künzelsau nicht losließ und wie sie unterschwellig seine Poetik beeinflusste.

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Spuren 88 | Isolde Döbele-Carlesso: Juliane von Krüdener auf dem Katharinenplaisir bei Cleebronn

Juliane von Krüdener auf dem Katharinenplaisir bei Cleebronn Im März 1809 bezog die aus Riga stammende Schriftstellerin Juliane von Krüdener das Hofgut Katharinenplaisir bei Cleebronn. In ländlicher Abgeschiedenheit wollte sie sich – einen frommen Lebensstil führend – dem Schreiben widmen. Die baltische Baronin stand kurz vor dem Abschluss ihres Romans ›Othilde‹. Mit ihrem 1803 erschienenen Briefroman ›Valérie‹ war die Krüdener zu einer Erfolgsschriftstellerin avanciert, die mit bedeutenden Persönlichkeiten der literarischen Welt in Verbindung stand. In Paris betrieb sie einen literarischen Salon, korrespondierte und verkehrte auch mit Jean Paul, Madame de Staël, Dorothea Schlegel und Sophie La Roche. Doch pflegte sie auch eigenwillige Freundschaften wie die zu der selbsterklärten Prophetin Maria Gottliebin Kummer. Obwohl diese ehemalige Gefängnisinsassin von vielen als Heuchlerin und Betrügerin angeklagt wurde, schenkte ihr die Baronin das vollste Vertrauen. Als die Kummerin in einer Vision das Königreich Württemberg als Sammelplatz aller Gläubigen zu erschauen meinte, zögerte Juliane von Krüdener nicht lange und erkor das Katharinenplaisir bei Cleebronn zu ihrem neuen Domizil, wo die skandalumwitterte Vergangenheit der Kummerin die kleine Gesellschaft jedoch bald einholen und ihrem Aufenthalt auf dem Hofgut ein jähes Ende bereiten sollte.
Die Historikerin Isolde Döbele-Carlesso wirft in diesem SPUREN-Heft ein Schlaglicht auf die Geschichte weiblichen Schreibens um 1800, stellt die heute weitgehend vergessene Juliane von Krüdener vor und geht den Ereignissen auf dem Katharinenplaisir nach, die schließlich dazu führten, dass die Baronin ihre schriftstellerische Karriere aufgab und sich ganz der Religion zuwandte.

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Spuren 89 | Dieter Martin: Grimmelshausen und der Mummelsee

Grimmelshausen und der Mummelsee Ob Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen, der Verfasser des ›Simplicissimus Teutsch‹ von 1668, jemals persönlich am Mummelsee war, wissen wir nicht. Sicher ist aber, dass er den damals schwer zugänglichen See im Hochschwarzwald zu einem besonderen Ort der Literatur gemacht hat. Denn der Barockdichter lässt seinen Romanhelden so anschaulich und lebendig von seiner Mummelsee-Expedition erzählen, dass sich spätere Sagensammler wie die Brüder Grimm immer wieder auf den ›Simplicissimus‹ bezogen haben.
So genau die Mummelsee-Darstellung im ›Simplicissimus‹-Roman persönliches Erleben widerzuspiegeln scheint, so deutlich zeugt sie zugleich von den Erkundungen des Dichters in den Textwelten der barocken Naturkunde. Der Vergleich mit großen Kompendien der Zeit, wie sie die Jesuiten Caspar Schott und Athanasius Kircher vorgelegt haben, offenbart nämlich erstaunliche Ähnlichkeiten zwischen dem vermeintlich ungebildeten Grimmelshausen und den Buchgelehrten seiner Epoche. Ja, der Romandichter überbietet die wissenschaftlichen Berichte der Zeitgenossen sogar noch. Denn sein Held lässt sich von den Wundern des Mummelsees – wie angedroht, lösen Steinwürfe ins Wasser prompt ein Gewitter aus – nicht schrecken, sondern geht der Sache buchstäblich auf den Grund. Unversehens wird er von den Bewohnern des Mummelsees in deren Unterwasserreich entrückt. Dort gelangt er zu tiefen Einsichten in die Schöpfungsordnung und lernt im Erdinneren ein utopisches Friedensreich kennen. Allerdings kann der Held die im Mummelsee gewonnenen Erkenntnisse an der Erdoberfläche nicht anwenden, sondern verschwendet einen mitgebrachten Wunderstein am falschen Ort.
Der Freiburger Germanist und Grimmelshausen-Kenner Dieter Martin klärt in den SPUREN 89 über die Hintergründe und Zusammenhänge von Simplicissimus’ Mummelsee-Abenteuer auf. Die Mummelsee-Episode, deren Nachwirkung bis in die Romantik skizziert wird, liest er als skeptische Reflexion des Barockdichters über den Menschen und seine wissenschaftliche Neugier.

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Spuren 91 | Franz Schwarzbauer: Ernst Jünger in Ravensburg

Ernst Jünger Im Dezember 1948 übersiedelte Ernst Jünger vom niedersächsischen Kirchhorst ins oberschwäbische Ravensburg: aus der englischen Besatzungszone, wo er sich einem Publikationsverbot ausgesetzt sah, in die weit liberalere französische. In Ravensburg, das vom Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont geblieben war, intensivierte Jünger seine Kontakte zu Freunden, Kollegen und Verlegern. Unter dem Titel ›Strahlungen‹ veröffentlichte er von Ravensburg aus die Tagebücher der Jahre 1941 bis 1945. Zudem vollendete er dort seinen Roman ›Heliopolis – Rückblick auf eine Stadt‹. Während Jünger mit ›Strahlungen‹ einen publizistischen Erfolg hatte, war die öffentliche Resonanz auf den utopischen Roman verhalten; im privaten Kreis wurde ›Heliopolis‹ sogar heftig kritisiert. ›Heliopolis‹ blieb auf Jahre Jüngers letzter Versuch eines Romans. Mit umso größerer Entschiedenheit wandte er sich von da an dem Tagebuch und der Essayistik zu. Noch in anderer Hinsicht markierten die Ravensburger Jahre eine signifikante Veränderung: Erstmals beschäftigte Jünger einen Sekretär. Im September 1949 übernahm Armin Mohler, der die damaligen Begebenheiten in seinem ›Ravensburger Tagebuch‹ detailliert festhielt, diese Aufgabe.
Der Ravensburger Kulturamtsleiter und Literaturwissenschaftler Franz Schwarzbauer erhellt die Ravensburger Jahre Ernst Jüngers und erläutert, warum sie mehr als ein bloßes Atemholen waren. Sie können vielmehr als eine Art Wegscheide in Leben und Werk Jüngers gelten. Damals bereitete er jene repräsentative Lebensform vor, die er dann in Wilflingen kultivierte, in das er im Juli 1950 von Ravensburg aus umgezogen war.

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Spuren 86 | Wolfgang Ranke: Schiller, Schubart und der Hohenasperg

Der Besuch Schillers bei Schubart auf Hohenasperg Im November 1781 besuchte der junge Friedrich Schiller den Dichter, Musiker und Journalisten Christian Friedrich Daniel Schubart auf der Festung Hohenasperg bei Ludwigsburg, wo dieser seit Januar 1777 gefangen gehalten wurde. Ohne Urteil und Prozess 10 Jahre lang inhaftiert, war Schubart das berühmteste Opfer der Willkürjustiz des Herzogs Carl Eugen. Schillers Besuch auf dem Hohenasperg führte ihn an einen Ort, den er selbst zu fürchten hatte, und zu einem Dichter, dem er manche Anregung verdankte. Der zwanzig Jahre ältere Schubart hatte sich vor allem als Verfasser der in ganz Deutschland gelesenen ›Deutschen Chronik‹ einen Namen als kritisch-patriotischer Kopf gemacht. Den jungen Schiller hat er besonders als Dichter der ›Fürstengruft‹ beeindruckt. Mit diesem schnell berühmt gewordenen Gedicht aus dem Kerker nahm der Gefangene auf subtile Weise Rache an seinem fürstlichen Peiniger. Von Schubarts Versen inspiriert, schrieb Schiller noch in seiner Stuttgarter Zeit das Gedicht ›Die schlimmen Monarchen‹, das als Replik auf Schubart gelesen werden kann. Denn auch der Karlsschüler und Stuttgarter Militärarzt Schiller fühlte sich als Gefangener in Carl Eugens Württemberg. Schubarts Schicksal vor Augen verließ Schiller im September 1782 den Einflussbereich des Herzogs. In seinem Trauerspiel ›Kabale und Liebe‹ rechnet er dann endgültig mit den Zuständen im Herzogtum ab - anknüpfend an Schubarts Fürstenkritik. Die Spur des Hohenasperg lässt sich bei Schiller bis nach Weimar und bis zu seiner Erzählung ›Spiel des Schicksals‹ (1789) verfolgen, in der das wechselvolle Schicksal des Festungskommandanten Philipp Friedrich Rieger nachgestaltet ist. Unter Riegers vom Herzog verordneten Umerziehungsmaßnahmen hatte Schubart in den ersten Jahren seiner Hohenasperger Haft am meisten zu leiden.
Im neuen, reich illustrierten Heft der bibliophilen Marbacher Reihe SPUREN beleuchtet der Göttinger Germanist und Schiller-Kenner Wolfgang Ranke - ausgehend vom symbolträchtigen Zusammentreffen der beiden Dichter auf dem Hohenasperg - Hintergründe und Umstände von Schubarts Gefangenschaft und vermittelt charakteristische Einblicke in die Werke beider Dichter.



Spuren 85 | Jürgen Egyptien: »Zeitlos in Bild und Gedicht wird dieser Sommer bestehn«. Stefan George auf Stift Neuburg

Postkarte von Hanna Wolfskehl vom 12.6.1909, DLA Marbach In den Jahren 1909/10 war Stefan George mehrfach auf Stift Neuburg zu Besuch, einem ehemaligen Kloster bei Heidelberg, das der Dichter und Alchimist Alexander von Bernus kurz zuvor geerbt hatte. Mit George weilten gemeinsame Freunde wie Karl Wolfskehl, Melchior Lechter, der junge Komponist Wilhelm Petersen und die Zeichner Karl Thylmann und Rolf von Hoerschelmann auf dem Stift.
In Anknüpfung an den Schwabinger Okkultismus und inspiriert von der besonderen ‚mystischen Luft’ des Stifts führten die Anwesenden allerlei spiritistische Experimente durch und fahndeten auch nach einem ominösen Schatz. Ein letzter Höhepunkt des geselligen Zusammenseins war das so genannte Kometenfest anlässlich der Annäherung des Halleyschen Kometen an die Erde im Mai 1910. Der Stiftsherr Alexander von Bernus verfasste eigens das Mysterienspiel ›Melaina‹, das von den Gästen zur Aufführung gebracht wurde und mit der Prophetie einer Welterneuerung endet. Zugleich aber legte sich über die Teilnehmer die Ahnung, den letzten Abendschein einer untergehenden Epoche zu genießen; und die immer wieder aufbrechenden Konflikte zwischen dem Führungsanspruch Georges und dem auf sein Selbstbestimmungsrecht pochenden Alexander von Bernus gefährdeten unausgesetzt die Harmonie dieses scheinbar zeitenthobenen Lebens im Zeichen von Kunst, Muße und Mystik.
In der Marbacher Reihe SPUREN, die mit diesem Heft in gestalterisch aufgefrischter Form erscheint, zeichnet der Aachner Germanist und George-Kenner Jürgen Egyptien die einzigartige Atmosphäre der Sommermonate auf Stift Neuburg nach und illustriert die geistige Geselligkeit des Kreises mit Briefen, Dichtungen und Bildern. Die von Karl Thylmann während der Treffen angefertigten Zeichnungen von George und Wolfskehl etwa werden hier erstmals publiziert.

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