Literaturland Baden-Württemberg

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Gaienhofen

Hermann-Hesse-Haus

Außenansicht Hermann-Hesse-Haus

Das Haus, welches Hermann Hesse im Jahr 1907 in Gaienhofen bauen liess, war bis 1912 der Wohnsitz der Familie Hesse. Dank privater Initiative und nach wechselvoller Geschichte konnte das Haus im Jahr 2004 endlich vor dem Verfall gerettet werden und wurde 2005 Preisträger des Denkmalpreises des Landes Baden-Württemberg.
Die stattliche Villa im Stil der Lebensreform im Hermann-Hesse-Weg 2 in Gaienhofen zeugt nach umfangreicher Sanierung innen wie aussen vom damaligen Geist der Lebensreform und von der für die damaligen Gaienhofener Verhältnisse außergewöhnlichen Wohnqualität. Auch Hesses Kachelofen im Studierzimmer, den er ausführlich beschrieb, ist zusammen mit vielen anderen Ausstattungsdetails erhalten und unterstreicht die besondere Atmosphäre des Hauses. Ein Schwerpunkt ist die Aufbereitung des Lebens der Maria (Mia) Hesse, die erste Ehefrau Hesses und Mutter der drei Hesse-Söhne. Die Eigentümer ermöglichen den Zugang zum Privathaus im Rahmen von angemeldeten Führungen mit verschiedenen Inhalten.
Rund um das Haus legte Hesse damals seinen Garten an, den ersten und einzigen Garten, den er selbst konzipierte und eigenhändig anlegte: Diese Einzigartigkeit begründet den Rekonstruktionsversuch durch die Eigentümer. Auch hier ermöglichen fachkundige Führungen einen Einblick in die wiederherstellenden Arbeiten dieses historischen Gartens.



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