Literaturland Baden-Württemberg

Literaturland Baden-WürttembergLiteraturland Baden-Württemberg

Heilbronn

Kleist-Archiv Sembdner

Mit seinem Schauspiel "Das Käthchen von Heilbronn oder die Feuerprobe" (Uraufführung und Buchausgabe 1810) hat der Dichter Heinrich von Kleist (1777-1811) die Stadt Heilbronn überregional bekannt gemacht.

Aufbauend auf der Sammlung des Kleist-Forschers und -Herausgebers Prof. Dr. Helmut Sembdner (1914-1997) ist das Kleist-Archiv Sembdner heute weltweit eine wichtige Anlaufstation für Kleist-Interessierte.

Die seit 1996 bestehende Internetseite http://www.kleist.org ist nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der größten Seiten zu einem Dichter im Internet (immer wieder mal ausgezeichnet).

Die vom Kleist-Archiv Sembdner ein- bis zweimal jährlich herausgegebene Zeitschrift "Heilbronner Kleist-Blätter" (HKB) versteht sich als "die Kulturzeitschrift aus Heilbronn". Ihr Themenspektrum liegt im Schnittpunkt von Literatur, Theater und Wissenschaft. Hier wird u. a. die seit Jahrzehnten vermißte Kleist-Bibliographie veröffentlicht (HKB pro Ausgabe etwa 150 Seiten, teilweise Farbabbildungen, z. Zt. noch 7,50 Euro pro Nummer). Genau genommen haben sich die HKB zu den literarischen Zeitschriften in Baden-Württemberg gesellt, ohne daß dies bisher jedem klar geworden ist...

Ein zentrales Arbeitsfeld ist das "Käthchen" in seinen verschiedensten Facetten, von der historischen Theaterinszenierung bis zur populären lokalen Rezeption.

Internationale wissenschaftliche Kolloquien mit übergreifenden Ansätzen (z. B. http://www.kleist.org/erstlinge oder http://www.kleist.org/amphitryon ), Ausstellungen http://www.kleist.org/p225 ), Veranstaltungen ( http://www.kleist.org/blaueblume oder http://www.kleist.org/liebe ) runden das Programm ab, das sich jenseits aller Musealität bewegt und quicklebendig daherkommt.

Das bundesrepublikanische "Edelfeuilleton" pflegt gelegentlich den gelungenen Spagat zwischen hochwissenschaftlich und populär ohne Populismus zu preisen. Unter http://www.kleist.org/klas1/zitate.htm wollen wir solche Loblieder in Zukunft sammeln. - Ein Auszug nachfolgend:

»Doch, auch das gibt es: Wo alle am Kulturetat sparen, [...] macht eine Stadt eine schöne Ausnahme: Heilbronn, die sich den Namen Kleist-Stadt verdient.« (DIE ZEIT, 1996)

»Die Welt« bewunderte unsere »geradezu bibliophil aufgemachten Editionen«. (1996)

Der damalige Baden-Württembergische Kultusminister Klaus von Trotha rühmte 1998 in der FAZ unsere »vorbildliche Internetdokumentation«.

Ähnlich die ZEIT zwei Jahre später: »sympathische Web-Seiten«.

Das Web-Adressbuch für Deutschland 2002. Die 6.000 wichtigsten deutschen Internet-Adressen. m.v.Verlag: »Für den Literaturwissenschaftler wie den nichtprofessionellen Kleist-Liebhaber sind diese Seiten ein Muss.«

»Es spricht sehr für Heilbronn, daß die Stadt weiß, was sie ihrem Verewiger schuldig ist.« (Cornelia Froboess, 2001)

»Das Kleist-Archiv Sembdner [...] leistet seit über 10 Jahren eine anerkennenswerte Arbeit zur Pflege und Erhaltung des Werkes und des Andenkens an die Person von Heinrich von Kleist«, schrieb der Bayerische Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber und wünschte unserer »verdienstvollen Arbeit für Heinrich von Kleist weiterhin Erfolg und die nötige Anerkennung«.

Die »Süddeutsche Zeitung« rühmte unsere »engagierte lokale Kulturarbeit, die der Stadt [Heilbronn] viel überregionale Aufmerksamkeit gesichert hat« (2003) und lobte die »Heilbronner Kleist-Blätter« als »lesenswerte Kulturzeitschrift«.

Im gleichen Jahr die FAZ: »Der Name Kleist und die Arbeit des Archivs haben Heilbronn Glanz und Beachtung gesichert.«

SWR 2: mit unserer Arbeit haben wir »Heilbronn zu einer ersten Adresse in der Kleist-Forschung gemacht«.

»... das Kleist-Archiv Sembdner hat sich zu einem international anerkannten Dienstleister in Sachen ›Kleist‹ gemausert.« – »... the Kleist-Archive Sembdner offers what has become an internationally-known service on Kleist.« (»Internationaler Wirtschaftsstandort Heilbronn«, Kapitel »Heilbronn erleben. Kunst, Kultur, Kleist«. 2003. Mit Vorwort von Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach)

Interessenten an unseren vielfältigen Projekten informieren wir gern regelmäßig per E-Mail. Einfach Mail schicken an mailto:kleist@kleist.org.

Ansonsten sind wir offen für alle Projekte, besonders dann, wenn sie uns geistig fordern.

Probieren Sie's, rufen Sie einfach mal an: (07131) 56-2668. Oder faxen Sie: (07131) 56-3699.

Ach ja, falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser, zufälligerweise Lehrer sind: Wir machen auch "Hausbesuche"...