Literaturland Baden-Württemberg

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Stuttgart

Theodor-Heuss-Haus

Aussenansicht Theodor-Heuss-Haus

Theodor-Heuss-Haus:
Nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit als Bundespräsident zog sich Heuss im Herbst 1959 nach Stuttgart zurück, wo er sich auf dem Killesberg ein Einfamilienhäuschen hatte bauen lassen. Dort wohnte er von 1959 bis 1963, empfing politischen und privaten Besuch und verfaßte Teile seiner Memoiren. Am 12. Dezember 1963 verstarb der Altbundespräsident in seinem letzten Domizil. 1995 erwarb die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus das Gebäude und ließ es nach Plänen des Stuttgarter Architekturbüros Behnisch & Partner umbauen, sanieren und um einen Anbau erweitern.
Um einen Eindruck von Heuss' Lebensstil an der Wende der fünfziger zu den sechziger Jahren zu vermitteln, hat die Stiftung im Erdgeschoß das Arbeits-, Wohn- und Eßzimmer mit den erhaltenen Originalmöbeln rekonstruiert. Im Gartengeschoß erwartet den Besucher eine ständige Ausstellung, die das Leben und Werk des Journalisten, Schriftstellers, Dozenten und Staatsmanns Heuss vor Augen führt und in vier Epochen deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts einbettet.

Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus:
Die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, eine bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts, betreibt zeitgeschichtliche Forschung und politische Bildung. In ihrer wissenschaftlichen Arbeit orientiert sie sich am Lebenswerk des ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss (1884-1963). Als liberaler Politiker und Parlamentarier, als Publizist und Hístoriker, als Redner und Zeichner hat sich Heuss für die Demokratie in Deutschland engagiert. Das Theodor-Heuss-Kolloquium, die Theodor-Heuss-Gedächtnis-Vorlesung, Seminare zur politischen Bildung sowie weitere wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen der Stiftung sollen darüber hinaus zum Verständnis der deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts beitragen.



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