
Schräg gegenüber von Höri-Museum und Mauritiuskapelle liegt das alte Bauernhaus, das Hermann Hesse von 1904 - 1907 für seine Familie mietete, bevor er sich 1907 von dem Architekten Hans Hindermann ein eigenes Haus im "Erlenloh" erbauen ließ. 1993 wurde das erste Wohnhaus Hesses dem Höri-Museum angegliedert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Eine Besonderheit des Hermann-Hesse-Hauses stellt der Schreibtisch des Dichters dar, der seit 1995 wieder seinen Platz im Arbeitszimmer hat. Ursprünglich für exakt diesen Raum konzipiert, begleitete der Tisch, auf dem ein nobelpreisgekröntes Werk entstanden ist, den Schriftsteller fast sechzig Jahre lang von Gaienhofen zunächst nach Bern und dann nach Montagnola.
Im ehemaligen Wohnzimmer und dem daneben liegenden Musikzimmer werden heute Sonderausstellungen gezeigt.
Im Höri-Museum befindet sich u.a. die Ausstellung zu Hesses Zeit in Gaienhofen.
Nächste Veranstaltung:
26.05.2013, 11:00 Uhr:
"Wir haben keine Heimat, nur das Grab" - Wilhelm von Scholz`umstrittenes Drama "Der Jude von Konstanz" im Visier des Theaters Konstanz, mit Prof. Ch. Nix (Intendant), St. Otteni (Regie), M. Reimers (Dramaturgie) und Mitglieder des Ensembles
Ausstellung:
15.03.2013 - 16.06.2013:
Wettlauf mit dem Schatten. Der Fall des Dichters Wilhelm von Scholz